Träger Strom - ein Versuch zur Selbstinduktion


Selbstinduktion
Der Aufbau eines Magnetfeldes hemmt den Stromfluss durch eine Spule (induktiver Widerstand, vgl. "Selbstinduktion 1"). Umgekehrt weigert sich das Magnetfeld dann aber einfach zu verschwinden, wenn man ihm den Strom abschaltet. Das sieht man gut bei dem abgebildeten Experiment, allerdings nur in der Realität.
Die Glühlampe (Betriebsspannung 150V) ist parallel zu einer Spule an eine 20V-Gleichspannung angeschlossen. Sie leuchtet so gut wie nicht. Wenn der Strom abgeschaltet wird, leuchtet sie kurz auf. Beim Zusammenbrechen des Feldes wird in die Spule eine Spannung induziert, die größer ist als die angelegte. Die Energie, die man in den Aufbau des Feldes investiert hat, bekommt man jetzt zurück. Sie reicht aus, um die Lampe kurz leuchten zu lassen.